Fachbericht - Die Einheit von Funktionalität und Komfort

· Moderne Behandlungseinheiten orientieren sich an individuellen Praxis- und Patientenansprüchen

„Das Leben besteht aus Kompromissen“ – geflügelte Worte, die nicht zwangsweise bei der Einrichtung der Zahnarztpraxis zutreffen müssen. Denn namhafte Dentalanbieter streben bereits bei der Entwicklung ihrer Lösungen an, die Bedürfnisse von Praxisteam und Patienten möglichst kompromisslos zu erfüllen. Insbesondere die Behandlungseinheit muss höchsten Ansprüchen an Funktionalität und Komfort genügen sowie individuellen Bedürfnissen gerecht werden, schließlich ist sie zentrales Werkzeug bei der Arbeit am Patienten und stilprägend für die Praxis. Wie sich dies erfolgreich bewerkstelligen lässt, zeigt sich am Beispiel der SIGNO G10 II (Morita).


Ob im Rahmen einer Praxisneugründung, -renovierung oder -erweiterung: Die Wahl der passenden Behandlungseinheit sollte gut überlegt sein. Mit ihr werden in den Folgejahren schließlich tausende Behandlungen durchgeführt, weshalb eine hohe Solidität als Grundvoraussetzung gilt. Darüber hinaus sollte sie in ihrer Gestaltung den Ansprüchen der Praxis an Funktionalität, Komfort und – ebenfalls nicht unwichtig – Design gerecht werden. Die Ansprüche steigen, bedenkt man den wachsenden Wunsch des Patienten nach einer schnellen, reibungslosen und möglichst angenehmen Behandlung sowie der Maßgabe der Praxis, stets sicher und ökonomisch effizient zu arbeiten. Diese Bedürfniskombination von Patient und Behandlungsteam bilden die Vorgabe zur Entwicklung moderner Einheiten. Welche innovativen Lösungen die Industrie zur Verfügung stellt, lässt sich exemplarisch an der SIGNO G10 II (Morita) beschreiben.

Für Behandlungen „wie aus einem Guss“

Dabei sind alle Komponenten der Einheit konsequent auf reibungslose und komfortable Behandlungsabläufe ausgerichtet. So lässt sich der Patientenstuhl mit seinem hydraulischen Antrieb besonders sanft und exakt bewegen. Eine flexible Höheneinstellung erleichtert den Zugang des Patienten, der sich dann auf den bequemen Liegeflächen mit weicher Bepolsterung niederlässt. Ergonomische Rücken- und Armlehne sowie eine an die Größe des Patienten anpassbare Kopfstütze unterstützen die sichere und komfortable Positionierung. Dazu lassen sich Mundspülbecken und OP-Leuchte in ihrer Höhe automatisch anpassen. Damit die Behandlung reibungslos und „wie aus einem Guss“ von statten geht, werden die Instrumentenparameter ebenso wie der Patientenstuhl einfach per Knopfdruck gesteuert. Alternativ zum intuitiven Bedienpanel mit leicht verständlicher Symbolik und bis zu fünf individuell speicherbaren Behandlungsprogrammen können wesentliche Parameter auch mit dem Fußschalter gesteuert werden.

Eine umfangreiche und hochwertige Instrumentierung von Turbinen und Scaler bis zu Mikromotoren – im Fall der SIGNO G10 II alle mit LED-Licht ausgestattet – sind ein weiteres Kennzeichen moderner Behandlungseinheiten. Hinzu kommen bei der genannten Einheit nützliche Features zur Patientenkommunikation und
-instruktion wie die OP-Leuchte mit drehbarem Spiegel oder ein Monitor mit Anschlussmöglichkeit an das Praxisnetzwerk. Für Hygienesicherheit sorgen Wasseraufbereitungs- und Entkeimungssysteme ebenso wie einfach zu reinigende und sterilisierbare Funktionsteile. Die Bedürfnisse der Praxis stets im Blick, verkürzte Hersteller Morita bei der Schwingbügelversion SIGNO G10 II S den Schwebearm, um Behandlern und Praxisteams mehr Freiheiten, effektivere Greifwege und einen optimierten Workflow zu bieten. Das Arztelement kann nun auch über den Mundspülbeckenbereich geschoben werden. Die Flexibilität des Armes erlaubt es zudem, das Element von der Seite her komfortabel vor- und nachzubereiten. Außerdem gewährleistet die mögliche Positionierung über dem Fußbereich einen einfachen Ein- und Ausstieg für die Patienten – ein Vorteil insbesondere bei schwierigen Raumsituationen.

Langjährige Produktevolution

Individualität ist bei der Entwicklung hochwertiger Einheiten Trumpf – und so bietet Morita die SIGNO G10 II gleich in zwei Varianten an: Die bereits genannte Schwingbügel-Ausführung (SIGNO G10 II S) schafft besonders viel Behandlungsfreiraum und einen hohen Aktionsradius durch einen 120° Schwingweg sowie lange Instrumentenschläuche. Alternativ steht die Schwebetischversion (SIGNO G10 II OTP) zur Verfügung – mit einem Schwenkbereich von über 220° und ebenfalls ausgestattet mit bis zu fünf Instrumenten. Damit ermöglichen beide Ausführungen jeweils auf ihre eigene Weise eine optimale Positionierung und einen einfachen Zugriff auf sämtliche Instrumente.

Hochwertige moderne Einheiten wie die dargestellte, die sich in ihrer Gestaltung konsequent an den Ansprüchen und Bedürfnissen von Praxis und Patient orientieren, sind oft Ergebnis einer langen Produktevolution. Im Fall der SIGNO-Serie vom japanischen Familienunternehmen Morita sind es inzwischen 30 Jahre. Dabei setzte schon die allererste Ausführung neue Maßstäbe in der zahnärztlichen Praxis, denn bereits diese früheste Ausführung ließ dank ihres modern-ästhetischen Kunststoffgehäuses die bis dato verbreiteten Behandlungseinheiten mit Metallgehäuse antiquiert erscheinen. Seit ihrer Einführung wurde die Linie über die Jahrzehnte bis heute kontinuierlich aktualisiert, optimiert und immer feiner auf die Erfordernisse in der Praxis abgestimmt.

Fazit

Die oben beschriebene neueste Ausführung der SIGNO-Serie stellt somit ein gutes Beispiel stetiger Fortentwicklung auf Basis langjähriger Produkterfahrung dar – mit dem Ergebnis, dass die Einheit ein besonders hohes Maß an Funktionalität, Variabilität und Servicefreundlichkeit aufweist. Oder anders ausgedrückt: Ein Leben ohne Kompromisse? Mit der SIGNO G10 II scheint dies bei der Wahl der Behandlungseinheit für die zahnärztliche Praxis heute möglich zu sein.

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