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· Dr. Robert Tee, Praxis zh37 – Zahnmedizin Himmelsthür, Hildesheim: Als junger Endodontologe ist Dr. Robert Tee seit 2022 Partner einer Gemeinschaftspraxis zusammen mit Dr. Katrin Lier, Julia Meier und Robin Quante in Hildesheim. Sein Anspruch an das Behandlungskonzept ist eng mit den genutzten Technologien von MORITA verbunden. Im Gespräch erzählt er, wie er Innovationen für den klinischen Erfolg nutzt.
Herr Dr. Tee, Sie haben eine wirklich schöne Praxis in Hildesheim. Haben Sie neu gegründet?
Die Praxis gibt es schon seit über 40 Jahren. Als ich 2019 als angestellter Zahnarzt eingestiegen bin, gehörte sie noch dem Ehepaar Dres. Quante. 2022 gab es dann die Möglichkeit einer Erweiterung mit frei gewordenen benachbarten Räumen. Das haben drei Kinder der ehemaligen Praxisinhaber und ich zum Anlass genommen, die Praxis zu übernehmen, komplett zu renovieren, neu auszustatten und unter neuem Namen – „Zahnmedizin Himmelsthür“ – weiterzuführen.
Hübscher Name. Mit welchem Anspruch sind Sie gestartet? Wie ist Ihr Praxiskonzept?
Ich habe mich bereits während meiner Assistenzzeit sehr für die Endodontie interessiert. Für meine fachliche Spezialisierung brauchte ich ein Mikroskop und habe dazu auch die Unterstützung meines damaligen Chefs bekommen. Von da an bin ich immer mehr in die Spezialisierung gegangen.
Meinen Master of Science Endodontie habe ich 2024 in Düsseldorf abgeschlossen und zwei Endo-Curricula absolviert. Nächste Woche habe ich noch die Verteidigung meiner Doktorarbeit. Dann werde ich mich ganz aktiv auf die Ansprache potenzieller Überweiser konzentrieren. Mein langfristiger Plan ist auch, in Richtung Fortbildung zu gehen.
Als wir die neue Gemeinschaftspraxis gegründet haben, war schon klar, dass ich hauptsächlich die Endodontie übernehme. Mein Kollege macht Implantologie und oralchirurgische Behandlungen, eine weitere Kollegin ist Kieferorthopädin. Unser Konzept ist also im Grunde eine Praxisgemeinschaft mit Spezialisten.
Mit welcher Ausstattung arbeiten Sie und wie sieht Ihr Workflow aus?
Beim Umbau der Praxis habe ich darauf geachtet, mir ein Behandlungszimmer mit Mikroskop einzurichten. Dazu habe ich einen großen Bildschirm mit Übertragung der Mikroskopbilder, ein Röntgengerät mit Sensor und eine Behandlungseinheit mit Peitschensystem. Damit kann ich auch ergonomisch gut arbeiten.
Am Anfang hatten wir noch Geräte der alten Praxis übernommen, einen Endomotor und Apex-Lokator anderer Hersteller. Über mein Curriculum bei Tec2 und Prof. Dr. Syngcuk Kim hatte ich bereits Produkte von Morita kennengelernt. Auch in Studien tauchen beim Thema Längenbestimmung immer wieder die Endodontie Sysrteme, insb. die Apex Locatoren, von Morita auf
Ich bin dann nach und nach dazu übergegangen, die alten Geräte durch Endo-Lösungen von MORITA zu ersetzen. Vor einiger Zeit habe ich den Endomotor (mit integriertem Apex Locator) Tri Auto ZX2+ und den Apex-Lokator Root ZX3 gekauft. Damit ist mein Behandlungszimmer so ausgestattet, dass ich langfristig hauptsächlich Endodontie machen und auch Überweiserpatienten optimal behandeln kann.
Sie arbeiten mit Root ZX mini, Root ZX3 und dem Endomotor Tri Auto ZX2+. Was kommt wann zum Einsatz?
Meine erste Anschaffung war der Tri Auto ZX2+ Endomotor, und der hat mein Behandlungskonzept komplett verändert. Davor habe ich mir mit Handfeilen einen Gleitpfad erstellt, mit dem alten Apex-Lokator ausgemessen und die Feilen entsprechend eingestellt. Dabei hatte ich öfter Präparationsfehler, die ich auf die Messung zurückführe. Wenn man mit der Handfeile misst und dann auf die maschinelle Feile überträgt, addieren sich die Fehler ja.
Wie einfach ist der Feilenwechsel beim Tri Auto ZX2+?
Der Tri Auto ZX2+ ist insgesamt ein Riesen Game-Changer. Er hat mein Behandlungskonzept um rund eine halbe Stunde pro Patienten schneller gemacht. Und auch die Feilen wechsele ich ganz schnell durch.
Würden Sie den Tri Auto ZX2+ auch Einsteigern empfehlen?
Die Technik ohne Handfeilen muss man schon ein bisschen üben. Man braucht eine gewisse Feinfühligkeit und muss lernen, wie der Motor reagiert. Man darf nicht zu stark drücken und sollte wissen, wann man lieber auf Handfeilen umsteigt. Die integrierte Längenmessung ist aber ein großer Vorteil – auch für Allgemeinbehandler. Man merkt sofort, wenn die Feile in den n den reziproken Modus in der Einstellung OTR wechselt. wechselt. Das gibt auch weniger geübten Behandlern ein deutliches Plus an Sicherheit.
Wie ist das Zusammenspiel von Tri Auto ZX2+ und Root ZX3?
Seitdem ich den Apex Locator Root ZX3 habe, kann ich mich zu 100% darauf verlassen, dass ich die perfekte Länge habe. Ich sehe auf dem großen Display die präzise Position für den Masterpoint. Dieses Ergebnis deckt sich ebenfalls mit der integrierten Messung des Endomotors. Für mich ist das Zusammenspiel beider Messungen eine Art Abschlusskontrolle. Ich sehe einfach auf dem großen Display ganz genau, wo ich bin, schiebe dann die Feile zum ersten roten Balken vor. Diesen Punkt kann ich reproduzieren und ziehe dann meinen Sicherheitsabstand von 0,5mm ab. Die so ermittelte Länge passt einfach immer perfekt.
Wie sind Ihre Erfahrungen mit dem Root ZX3 im Vergleich zum Root ZX mini und anderen Geräten?
Das Root ZX mini finde ich schon sehr zuverlässig, auch im Vergleich zu anderen Geräten, die ich hatte. Beim Root ZX3 gefällt mir vor allem der Aufbau. Man stellt das Gerät hin und sieht direkt den Bildschirm. Gerade wenn ich am Mikroskop sitze und nur kurz nach rechts schaue, sehe ich sofort, wo ich im Wurzelkanal bin. Außerdem ist mir aufgefallen, dass bei größeren Kanälen, die schwer zu trocknen sind, die Genauigkeit feiner ist. Diese verzögerte Anzeige, bei der sich die Feile bewegt, die Anzeige aber stehen bleibt und dann plötzlich springt, gibt es praktisch nicht mehr.
Der Root ZX3 liefert auch in schwierigen Verhältnissen eine kontinuierlich genaue Messung. Er folgt der Handbewegung sehr präzise. Das gibt mir ein sicheres Gefühl bei der Arbeit.
Mich überzeugt vor allem diese Reproduzierbarkeit. Ich bekomme immer wieder ein gleiches Ergebnis, d.h. das Gerät ist nicht nur genau, sondern auch präzise. Mit anderen Messgeräten gab es öfter Fehlmessungen, wenn es etwas feuchter im Kanal war oder eine Metallkrone vorhanden war. Seitdem ich den Root ZX3 nutze, kann ich mich auf die Messung wirklich verlassen.
Orientieren Sie sich eher an der Anzeige oder an den Audiosignalen?
An beidem, je nachdem, ob ich gerade auf den Kanal schaue oder zur Seite blicken kann. Am Ende der Aufbereitung nutze ich aber immer noch einmal den Root ZX3. Dessen akustisches Signal ist etwas lauter und übertönt die anderen Geräusche, zum Beispiel vom Sauger.
Was überzeugt Sie insgesamt am meisten an den Endodontie Lösungen von Morita?
Vor allem die Zuverlässigkeit. Ich weiß jeden Tag, dass ich mich auf diese Geräte verlassen kann. Solche Fehler, wie ich sie von anderen Geräten kenne, treten einfach nicht auf. Und auch die Wertigkeit der Produkte von MORITA schätze ich sehr.
Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg als Endodontologe, lieber Herr Dr. Tee.